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Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, zu einer Sondersendung von Klagemauer-TV. Heute geht es um die Sexualerziehung an deutschen Schulen, genauer gesagt um die Eltern, die das zum Teil sehr besorgt, die „Besorgten Eltern“. Wir freuen uns, dass wir heute bei Matthias Ebert, einem der Initiatoren, zu Gast sein dürfen, vielen Dank dafür. Vielen Dank, dass Sie hier sind, dass Sie berichten. …und wollen einfach mal damit starten zu fragen, damals als das mit den „Besorgten Eltern“ begann, die ja in der letzten Zeit sehr spektakulär von sich reden machen im Internet, in der Presse. War das auch so spektakulär? Es hat sehr spektakulär angefangen, und zwar jetzt gar nicht groß sondern es war einfach so: Ein Freund von uns hat eine Tochter. Und dieses Mädchen hat in der Grundschule den Sexualkundeunterricht verlassen, ist rausgegangen. Das haben die Lehrer nicht akzeptiert. Mein Freund hat sich aber hinter seine Tochter gestellt und gesagt: “Moment, wenn es meinem Kind schlecht wird im Unterricht, im Sexualkundeunterricht wohl bemerkt in der Grundschule, dann darf mein Kind den Unterricht verlassen.“ Das war der Punkt, wo einfach dann das Bußgeld kam und dadurch das Ganze ins Laufen kam. Sie berichteten ja schon darüber, wo dann so eine Welle entstanden ist, eine Welle der Empörung. Wir haben im Januar 2014 die erste Demonstration gemacht, und da ging`s dann los. Wir haben gemerkt, dass dieses Anliegen einfach unheimlich viele Menschen trifft – auch teilweise Menschen betroffen sind - und dass da ein Riesenbedarf ist eben zusammenzuhalten und dort eine Stimme zu bilden. Einzelne Eltern werden scheinbar nicht gehört in diesem System. Ja genau. Und seitdem hat sich das wirklich fortwährend entwickelt. 2014 war das Jahr der Demonstrationen. In verschiedenen Bundesländern in Deutschland waren wir. In einigen Bundesländern mit mehr in anderen Bundesländern mit weniger Eltern. Je nachdem wie stark dort eben dieses Thema bekannt war. Wie würden Sie genau sagen ist das Anliegen, der Kern des Anliegens von „Besorgte Eltern“? Das Anliegen ist eigentlich, dass dieses Thema mal öffentlich diskutiert wird. Dass man mal darüber spricht, was genau wird den Kindern in diesem Unterricht gezeigt. Dass man auch mal Eltern befragt: „ist das überhaupt in Ordnung für euch?“ Denn die Eltern haben laut Grundgesetz ja die Pflicht, das Kind zu erziehen – die Pflicht und das Recht auch. Und dieser Pflicht dürfen sie gar nicht mehr nachkommen. Im Prinzip wird gesagt: Eltern, selbst Lehrer, bleibt dem Klassenraum fern. Jetzt kommt der externe Pädagoge. Und der bringt den Kindern die Sachen bei. Und das halten wir für sehr gefährlich. Denn dort gibt es einiges an Inhalten, die wirklich mehr als fraglich sind. Jetzt kommen Stimmen, ich zitiere mal, wie Sie inzwischen tituliert werden: Als „Homophobe“, „sexistische Drecksäcke“, „evangelikale Lurche“ oder „Ohrfeigengesichter“. Es wird gegen Sie gehetzt, Sie werden diffamiert und bedroht. Warum diese krasse Reaktion?
von Klagemauer.TV
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